[Im Kino] Der Hobbit Smaugs Einöde


Bewertung

Hobbit_00Der Hobbit: Smaugs Einöde jetzt im Kino

Das große Abenteuer unserer kleinen Freunde geht weiter. Noch gefährlicher und spannender als zu vor. Neben dem großen und mächtigen Drachen Smaug, werden uns noch bösere und somit verheerendere Mächte begegnen.

Passend zum Kinostart, gibt es jetzt einige Informationen zum Film

Ohne groß zu spoilern – der Film ist im Großen und Ganzen mehr als nur gelungen! Wie zu erwarten war, knüpft der zweite Teil direkt an den ersten Teil an. Mit der einzigen Ausnahme, dass die Einstiegsszene die Begegnung von Thorin und Gandalf  zeigt, doch dazu weiter unten mehr. Die kleinen Helden kommen ihrem Ziel immer näher und müssen dabei immer bösere Hindernisse überwinden. Neben den (schon im Trailer zu sehenden) Feinden, wie z.B. Orks und Elben, müssen sie sich noch mit anderen tödlichen und hungrigen Gegnern schlagen.

Da weitere Bemerkungen ohne spoilern nicht möglich sind, mache ich hier einen kleinen „Schnitt“ und empfehle euch den Film zu sehen!

Obwohl der Teil vom Buch abweicht, ist es trotzdem sehr lohnenswert den zweiten Teil Der Hobbit Smaugs Einöde zu sehen!

Weiter unten findet ihr eine vollständige Rezension zum Film, allerdings mit Spoilergefahr!

Bilder und einen Trailer zum Film findet ihr HIER.

THE HOBBIT: DESOLATION OF SMAUG

ACHTUNG SPIOLER!

 

Handlung

Wie oben schon erwähnt, fängt der Film mit der Begegnung von Gandalf und Thorin an. Beide treffen sich „zufällig“ im Gasthaus „Zum tänzelnden Pony“. Thorin war auf der Suche nach seinem verschollenen Vater, als Gandalf ihn aufsucht. Thorin der nicht vermutet, dass diese Begegnung ein Zufall ist, verlangt zu erfahren, weshalb ein Zauberer ihn aufsucht. Gandalf erklärt ihm, dass es an der Zeit ist den „Einsamen Berg“ aufzusuchen und sein Recht zu herrschen einzufordern. Jedoch solle er wissen, dass auf Thorins Kopf eine Belohnung ausgesetzt ist und er sich deswegen beeilen soll.

Wieder in der Gegenwart angelangt, sieht man die Gruppe auf der Flucht vor dem weißen Ork und seiner Meute. Gandalf führt die Gruppe zu einem einsamen Haus, das einem Hautwechsler namens Beorn, gehört. Dort finden sie Zuflucht vor den Orks, da diesen Beorn in Gestalt eines riesigen Bären fürchten. Beorn stattet unsere Freunde mit Ponys aus, die sie an den Rand des mysteriösen Düsterwalds bringen sollen. Ab hier verlässt Gandalf die kleinen Abenteurer, da dieser eine größere, weitaus wichtigere Aufgabe meistern muss. So macht sich Gandalf auf den Weg zu den Verließen in einem dunklen Berg, in dem ein Diener des Bösen auf Ewig begraben sein sollte.

Die Zwerge und der Hobbit versuchen den rechten Weg durch den Düsterwald zu finden, jedoch verlaufen sie sich schnell, da der Wald ihre Wahrnehmung trügt. Bald schon werden sie von großen Spinnen angefallen und in deren Netzen gefangen, nur Bilbo konnte mit der Hilfe des einen Rings entkommen und seine Freunde befreien. Aus den Netzen befreit, müssen sich die kleinen Krieger gegen eine große Horde wütender Spinnen wehren. Es scheint, als ob sie den Kampf verlieren, doch in letzter Sekunde tauchen Elben, zu denen auch Legolas gehört, auf und töten die Spinnen. Jedoch ist dies kein Grund zur Freude, denn die Zwerge werden von den Elben gefangen genommen und in das Gefängnis in der Elbenstadt eingesperrt. Aber nur die Zwerge! – Denn Bilbo wurde nicht gesehen, da dieser immer noch den Ring der Macht trägt und so nicht von den Elben gesehen wird.

In der zwischen Zeit hat Gandalf das Verließ erreicht und muss verstellen, dass der Diener des Bösen aus seinem Grab befreit wurde – und seine Schar mit ihm. Radagast, der Gandalf dort treffen soll, versteht nicht, wie ein einfacher Nekromant einen so mächtigen Zauber, der dieses Verließ auf Ewig verschlossen halten sollte, brechen konnte. Gandalf beginnt zu verstehen, dass seine größte Angst und Sorge evtl. real geworden ist. Um seine Vermutung zu bestätigen und in der Hoffnung etwas gegen das erstarkende Böse machen zu können, begeben sich Gandalf und Radagast nach Dol Guldur.

Bilbo, der mittlerweile die Zellenschlüssel erbeuten konnte, befreit die Zwerge aus ihren Zellen und führt sie in den Keller, wo die Wachen betrunken schlafen. In leere Weinfässer versteckt werden die Zwerge von Bilbo in den Fluss geworfen, nur für sich selbst hatte Bilbo kein Fass und sprang ohne hinterher. Jedoch blieb ihre Flucht nicht unbemerkt und die Elben verfolgten sie. Weit kommen sie nicht, da die Elben ein Gittertor im Fluss schließen. Plötzlich kommt eine Horde Orks und versucht die Zwerge in den Fässern zu töten, doch die Elben, die ihr Land verteidigen wollen, bekämpfen die Orks. Im Getümmel des Kampfes, versucht Kili den Hebel für das Tor zu erreichen und bekommt einen vergifteten Ork-Pfeil ins Bein – schafft es aber das Tor zu öffnen.

Nach einer gefährlichen Flussfahrt, die von Orkangriffen begleitet wird, erreichen sie den See. Diesen können sie mit der Hilfe von Bart, einem einfachen Mann, der die leeren Fässer der Elben abholen soll, überqueren. Er schmuggelt die kleinen Helden auch in die Seestadt. In der Seestadt bleibt ihre Anwesenheit nicht lange unbemerkt, denn die Zwerge brechen in der Nacht in die Wache ein, um Waffen zu klauen. Bei dem Versuch stolpert Kili wegen seinem vergifteten Bein und löst so den Alarm aus. Von der Wache festgenommen und dem Bürgermeister vorgesetzt, versucht Thorin diesen mit einer rührenden Rede vom Reichtum dieser Region, sollte er König unter dem Berg werden, zu überzeugen sie gehen zu lassen und schafft dies auch. Mit einem kleinen Boot, Waffen und Vorräte ausgestattet verlässt die Gruppe, jedoch ohne Kili, Fili, Oin und Bofur, da sie versuchen Kili zu heilen, die Seestadt in Richtung „Einsamer Berg“.

Während die einen die Reise fortsetzen und die anderen einem kranken Kameraden helfen wollen, wird die Seestadt von den Orks angegriffen, die auf der Suche nach den Zwergen schnell fündig werden. Ohne Waffen finden sich Kili, Fili, Oin und Bofur schnell in einer misslichen Lage wieder, jedoch werden sie von Legolas und Tauriel, die Anführerin der Elbenwache, gerettet. Legolas, der nur die Orks töten will, verfolgt die fortrennenden Orks und lässt Tauriel zurück. Tauriel, die sich anscheinend in Kili verliebt hat, bleibt zurück um Kili zu heilen.

THE HOBBIT: THE DESOLATION OF SMAUG

Die weitergezogene Gruppe Zwerge versucht die Tür zu finden, bevor die Sonne untergeht. An der vermeintlichen Stelle angelangt, ist die Sonne fast nicht mehr zu sehen und die Zwerge haben den Eingang immer noch nicht gefunden. Als schließlich die Sonne nicht mehr zu sehen ist, geben die Zwerge völlig niedergeschlagen auf, nur Bilbo, der das Rätsel immer wieder wiederholt, bleibt standhaft. Als eine Drossel erscheint und der Mond sichtbar wieder, löst Bilbo das Rätsel und ruft die traurige Zwergenmeute zurück. Der letzte Schein am Durinstag ist nicht der letzte Sonnenschein, sondern der Mondschein und so wird das Schlüsselloch sichtbar und Thorin kann die Tür öffnen. Nun ist es die Aufgabe des Meisterdiebs den Arkenstein zu finden.

Während die kleinen in dieser Geschichte ein bisschen Glück haben, hat einer der großen Helden weniger Glück. Gandalf, der Dol Guldur erreicht hat, begibt sich in die zerstörte Festung, um das dort hausende Böse aufzuspüren. Die dort stationierten Orks werden von einem dunklen Zauber verborgen, doch Gandalf bricht nach und nach den dunklen Zauber. In dem Moment, in dem Gandalf denn Zauber bricht, wird er von dem weißen Ork attackiert und zu Boden gestoßen. Mit seinem Zauberstab bewaffnet, kann sich Gandalf die Orks vom Leib halten. An der Brücke in Richtung Sicherheit, wird er vom Nekromanten angegriffen und verteidigt sich mit einem Schutzschild. Jedoch ist der Nekromant zu stark und durchbricht den Schutzschild. Mit letzter Kraft versucht sich Gandalf zu verteidigen, doch der Nekromant gewinnt die Oberhand und gibt sich zu erkennen – es ist Sauron!

Hobbit_16Ganz alleine macht sich Bilbo in den Erebor, um seine Aufgabe zu erfüllen. In den Hallen Erebors angelangt wird Bilbo von den Massen an Gold überwältigt, beginnt dann aber die Suche nach dem kostbarsten Juwel. Smaug, der unter dem Gold schläft, wird von Bilbo geweckt. Bilbo wird rasch vom Drachen entdeckt, jedoch weiß dieser nicht mit welchem Wesen er es zu tun hat. So schmeichelt Bilbo dem Drachen, in der Hoffnung, dass dieser sein Leben verschont. Ohne Aussicht auf Barmherzigkeit legt Bilbo den Ring an und versucht zu fliehen. Während der Flucht misslingt es Bilbo einige Male den Arkenstein in seinen Besitz zu bringen. Den Ausgang schon vor Augen und im Glauben Smaug abgehängt zu haben, taucht Thorin auf und fragt mit ernster Miene nach dem Juwel. Bevor Bilbo antworten konnte tauchen nicht nur die Zwerge, sondern auch Smaug wieder auf. Gemeinsam rennen die Helden mit ihren kleinen Beinen um ihr Leben. Thorin plant einen Hinterhalt in der Schmiede von Erebor, in der sie Smaug schnell rein locken. Nachdem der Hinterhalt misslungen ist, verlässt Smaug den Erebor voller Wut und Zorn, auf das Thorin noch einmal die Macht des Drachen sieht. Smaug hat vor die letzte Siedlung der dort lebenden Menschen – die Seestadt –  zu zerstören und sich dann den Zwergen anzunehmen.

Und so fliegt Smaug davon.

Wie weiter oben schon erwähnt, weicht der Film teilweise vom Buch ab (z.B. die Elbin Tauriel, das genaue Erwachen von Smaug, Kilis Bein, usw.), aber das ist auch nicht schlimm, denn das macht den Film spannender und interessanter!

Deswegen ist und bleibt der Film mehr als nur sehenswert!