Men in Black 3


Bewertung

MIB_00Wie weit würdest du für einen geliebten Menschen gehen? Bis in die Vergangenheit?!

Die Männer in schwarz sind wieder zurück. Agent K und sein junger Partner Agent J sorgen wieder einmal für Ordnung auf der Erde und in der Galaxie; jedoch scheint es in ihrer Beziehung zu kriseln. Irgendwas scheint Agent K zu beunruhigen und was ihm Sorgen bereitet ist für das Universum nicht gut und muss schleunigst aufgehalten werden!

Handlung

Nach 40 Jahren bricht Boris die Bestie, der wohl schlimmste Feind der Erde und vor allem von Agent K, aus dem Lunar Max Gefängnis – ein Hochsicherheitsgefängnis für Außerirdische – aus. Agent K und Boris trafen in der Vergangenheit auf einander und dieses Treffen ging nicht gut für Boris aus, er verlor seinen linken Arm und wurde in Lunar Max eingesperrt. Von Rache zerfressen macht Boris sich auf den Weg Agent K zu töten, jedoch will er seinen Arm zurück bekommen und so beschließt er in die Vergangenheit zu reisen und K zu töten, bevor er ihm seinen Arm wegschießt.
Agent K und Agent J werden zu mehreren Einsätzen nach Chinatown berufen, wo sie Spuren eines Aliens aufnehmen und verfolgen – noch wissen sie nicht, dass diese Spuren von Boris der Bestie stammen.

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Dank K’s Erfahrung findet er schnell raus, dass Boris wieder auf der Erde ist und rechnet auch mit einem Attentat, womit er jedoch nicht rechnet und auch nicht rechnen kann, ist, dass Boris einen Weg gefunden hat in die Vergangenheit zu reisen und K dort getötet hat.
Alle näheren Erinnerungen an K sind verschwunden, wie ausgelöscht, merkwürdigerweise kann sich nur Agent J an K erinnern. Schnell wird klar, dass Boris in der Vergangenheit rumgefuscht haben muss, so begibt sich J auch auf den Weg in die Vergangenheit, um seinen alten, nun nicht mehr vorhandenen, Partner zu retten.

In 1969 angekommen versucht er den Mord an Agent K zu verhindern, indem er den jungen Boris umbringt, damit es in der Gegenwart erst keine Bestie geben kann. Während seines Vorhabens gerät J in ein Dilemma nachdem anderen, zuerst klaut er ein Auto und wird damit von rassistischen Polizisten angehalten, danach wird er von dem jungen Agent K mit einem Elektroschocker außer Gefecht gesetzt. Als J wieder zu Bewusstsein kommt, findet er sich im MiB-Hauptquartier wieder. Nach ein paar recht witzigen Lügen wird er von K in einen riesen Neutralisation gesteckt und soll „geblitzdingst“ werden. In letzter Sekunde erzählt J die Wahrheit und darf sein Gedächtnis behalten.

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Zusammen machen sie sich auf den Weg Boris aufzuhalten und besuchen eine Mode-Party, auf der so manche Geheimnisse über Models ans Tageslicht kommen. Mit seiner charmanten Art macht sich J schnell beliebt und überlässt K das „wichtige“ Gerede. Auf dieser Party lernen die beiden Agent Griffin kennen. Griffin, der die Zukunft sehen kann, hat ein Geschenk für die Agenten, welches er ihnen noch nicht geben kann, da Boris die Party stürmt und bei dem Versuch Griffin zu töten ein Model erwischt. Daraufhin flüchtet er und auch Griffin sucht das Weite.

Nach einem inspirierenden Stück Kuchen finden sie Griffin im Baseball-Stadion, wo er ihnen verschieden Zukunftsmöglichkeiten zeigt und ihnen das wertvollste Geschenk gibt, was es gibt – das Arcnet, ein planetares Abwehrsystem, das die Erde vor den Bogloditen schützen soll. Bevor K das Arcnet annehmen kann, wird Griffin von Boris gepackt und entführt. K und J nehmen sofort die Verfolgung auf und können Boris mit den coolen Fahrzeugen einholen und Griffin retten.

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Nun wo sie das Arcnet in ihrem Besitz haben, müssen sie es nur noch irgendwie in den Weltraum, außerhalb der Erdatmosphäre platzieren, was Ende der 60er Jahre nicht grade leicht ist. Jedoch ist nichts unmöglich und unsere zwei Helden schnallen sich Jetpacks um und fliegen nach Florida, wo das erste bemannte Raumschiff der Menschen auf den Mond fliegen soll. Dort angekommen machen sie sich auf den Weg zur Spitze von Apollo 11 und werden dabei von einem Colonel unterstützt. K und J ahnen noch nicht, dass der junge Boris und der Gegenwarts-Boris schon auf sie warten. J und K werden voneinander getrennt und ein harter Kampf zwischen den Parteien entbrennt. Mit einem kühlen Kopf und raffinierten Tricks gelingt es den zwei Agenten beide Borisse zu besiegen und das Arcnet an der Spitze (dem Orbit) der Rakete anzubringen.

Als eine gewisse Erleichterung aufkommt, taucht wie aus dem nichts der junge Boris auf und tötet den Colonel, der wie man erfährt J’s Vater war. Daraufhin zückt K seine Waffe und erschießt Boris. Somit ist die Gegenwart gerettet – Boris wurde nicht festgenommen, sondern getötet und kann so kein Unheil mehr anrichten. J’s Auftrag ist erledigt und er begibt sich wieder zurück in die Gegenwart, wo nun alles so ist, wie es sein soll – K ist wieder da und Boris existiert nicht.

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Fazit

MiB 3 steht seinen Vorgängern in nichts nach. Will Smith und Tommy Lee Jones sehen immer noch so aus, wie vor 10 Jahren zu Zeiten von MiB 2.
Die Handlung ist diesmal tiefgründiger als jemals zuvor, was daher kommt, dass der Film in der Vergangenheit spielt. Das macht den Film zunehmend spannender, da man nie weiß, welche Handlungen von J oder K den Lauf der Geschichte und somit auch die Gegenwart ändern. Durch diesen Film wird klar, das K eine Art Vater für J ist – er ist der Vater, den J bedauerlicher Weise nie hatte. Des Weiteren ist es schön mehr über Agent K zu erfahren, da er in den ersten beiden Teilen sehr verschlossen war und nichts von sich preisgab.
Leider erfährt man nicht, warum diese tollen Fahrzeuge, wie z.B. das Einrad oder das Jetpack, in der Gegenwart nicht mehr vorhanden sind. Natürlich sorg das Einrad für Aufsehen, aber man hätte es ja auch als Motorrad modifizieren können, so würde es kaum auffallen – zumindest nicht mehr als das Hyperantrieb-Auto.

Die Effekte sind sehr gut umgesetzt, sie wirken sehr real und glaubwürdig. Jedoch sind so manche Kostüme von den Außerirdischen, die man im MiB-Hauptquartier sieht, nicht gut gemacht. Sie wirken wie ein billiges Halloween Kostüm, aber nicht weiter tragisch, da diese Aliens nicht wichtig sind. Bei den wichtigen Aliens, z.B. im China Restaurant, sind keine billigen Kostüme verwendet worden; diese Aliens sehen echt aus.

Alles in allem ist MiB 3 ein großartiger Film, der Spannung, Spaß und auch ein bisschen Drama bietet. Es lohnt sich den Film zu gucken – wer weiß vielleicht sogar mehr als einmal.

 

Quelle (Bilder): www.filmstarts.de