[Preview] Death Race 3: Inferno


Bewertung

DR3_000Rallye Dakar trifft auf Death Race

Am 21. Februar erscheint der dritte Teil von Death Race auf Blu-Ray und DVD. Universal war so freundlich und hat mir eine „Check-Disk“ zukommen lassen,  damit ich den Film und die Blu-Ray kommentieren und bewerten kann. (Informationen zur Blu-Ray finden Sie hier)Wenn Sie wissen wollen, um was es im dritten Teil geht, dann sollten Sie diesen Artikel unbedingt lesen.

Handlung

Carl Lucas, alias Frankenstein, ist der beste Fahrer in der Geschichte von Death Race, er hat schon vier Rennen gewonnen und somit fehlt ihm nur noch ein Sieg, um seine Freiheit zu erlangen. Der letzte Sieg scheint unmöglich, da Niles York, der Death Race von Weyland übernommen hat, alles daran setzt den Zuschauerliebling nicht zu verlieren. Des Weiteren baut York Death Race weiter aus, so findet dieses Rennen in der südafrikanischen Kalahari-Wüste statt. Bevor Frankenstein und seine Crew, die noch nichts von Lucas‘ Überleben wissen, nach Südafrika überführt werden, treffen Weyland, der auf Rache gesinnt ist, und Lucas eine neue Abmachung, aber mehr dazu später.

In der Kalahari-Wüste angekommen, merken die Sträflinge sofort, dass das keine Luxus-Reise ist und das Rennen noch gefährlicher wird als auf Terminal Island, aber nicht nur das Rennen, auch der Aufenthalt an sich wird gefährlich. So werden Lucas und seine Crew grade zu Anfang in einen Kampf mit den afrikanischen Sträflingen verwickelt, wo die Identität von Frankenstein ans Tageslicht kommt. Wie zu erwarten war, ist die Crew nicht sonderlich begeistert, dass Lucas seinen Freunden nichts erzählt hat, was  zu Spannungen zwischen den Freunden führt.

Death Race Inferno

Am ersten Renntag bekommt man einen kleinen Vorgeschmack, wie die restlichen zwei Tage ablaufen werden – rasanter, skrupelloser und tödlicher denn je. Das Rennen besteht aus unterschiedlichen Streckenabschnitten, der erste Abschnitt sind die Dünnen der Wüste, der zweite Abschnitt geht durch ein dicht besiedeltes Dorf, der dritte und letzte Abschnitt des ersten Tages geht durch das Land der Warlords, wo die Fahrer zusätzlichem Blei ausgesetzt  sind.  Schon nach dem ersten Renntag sind nur noch 7 von 10 Fahrern im Rennen.

Death Race Inferno

Der zweite Renntag beginnt mit einer Hetzjagd, da im ersten Streckenabschnitt nur ein Waffenmarker von nur einem Fahrer aktiviert werden kann; das hat zur Folge, dass auch hier so mancher Fahrer ins Gras beißt. Der zweite Streckenabschnitt führt durch ein kleines Dorf, in dem die Bewohner Straßenbarrikaden errichten und die Fahrer zusätzlich beschäftigen, und dezimieren. Der letzte Abschnitt führt wieder durch das Gebiet der Warlords, die diesmal von Frankenstein aufgemischt werden und die Verfolgung aufnehmen. Während die Fahrer von den Warlords gejagt werden, bekommt Frankensteins Crew einige Kugeln ab und ein Teammitglied stirbt. Als ob das noch nicht genug wäre, wird Carl von York gezwungen das Rennen zu verlieren, sonst muss seine Freundin für ihn büßen.

Death Race Inferno

Der dritte und letzte Renntag ist spannender als die zwei ersten Renntage zusammen. Im ersten Abschnitt passiert nichts spannendes, da dieser schnell vorbei ist. Im zweiten Streckenabschnitt kommt es grade zu Beginn zum Verlust von einem Fahrer, was die Anzahl der Fahrer auf drei reduziert. Frankenstein geht in Führung und es scheint, als ob er gewinnt, aber York wird das nicht zulassen und feuert mit Zielsuchraketen auf ihn, um ihn zu töten. „14K“, der weiß, dass Frankenstein Carl Lucas ist, aktiviert seine Täuschkörper und rettet so Carls Leben – nun sind sie quitt. Frankenstein ist nicht aufzuhalten und würde das Rennen gewinnen, doch kurz vor der Ziellinie überlässt  er „14K“ den Sieg

Carl macht sich nun auf den Weg zu York und fährt mit voller Geschwindigkeit in die Zentrale,  und löst damit ein Explosion aus. In den Medien heißt es, dass York und Katrina bei der Explosion starben und Frankenstein mit starken Verbrennungen am ganzen Körper wieder auf den Weg nach Terminal Island ist. Als Frankenstein wieder zu Bewusstsein kommt, wirkt er sehr verstört und behauptet, dass er Niles York sei. Nun wird klar, dass Carl Lucas einen brillanten Plan hatte, um seine Freiheit zu erlangen – dieser Plan, der auch den Tod eines Teammitglieds beinhaltet, konnte nur mit der Hilfe von Weyland ausgeführt werden. Und so bekam Weyland seine Rache und die Crew ihre Freiheit.

Fazit

Dramatischer, spannender und tödlicher als zuvor – so kann man „Death Race 3: Inferno“ kurz beschreiben. Der dritte Teil, dieser packenden Reihe, zeigt erst richtig, was es mit Frankenstein auf sich hat; er ist nicht einfach nur ein Fahrer – nein! Er ist eine Legende! Frankenstein ist unsterblich, und wie das Ende zeigt, kann jeder zu Frankenstein werden, der die Maske tragen kann.
Die Story wurde sehr schön an die vom zweiten Teil angeknüpft, und auch logisch fortgeführt, sodass der Bezug zum ersten Teil hergeleitet werden kann. Neben Frankensteins Geschichte kommen die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht zu kurz, was dem Film einen Hauch von Dramatik verleiht. Das die Crew auf Carl sauer ist, ist verständlich und wurde in ihren Reaktionen gut umgesetzt, ebenso kommt das Verhalten der anderen Sträflingen sehr gut zur Geltung. Die Verachtung und Rivalität gegenüber Frankenstein  werden gut ausgedrückt, indem schon am Anfang deutlich wird, dass die anderen Gefangenen Frankenstein und seine Crew tot sehen wollen. Natürlich spielt die Beziehung zu Weyland eine große Rolle, da er den Wendepunkt in der Geschichte erst möglich macht.
Die Fahrzeuge wurden den Bedingungen in der Wüste angepasst und verbessert. Viele Fahrzeuge haben noch größere Waffen, die nicht nur bedrohlicher aussehen, sondern auch mehr Unheil anrichten können, nur der neue Buggy von Frankenstein hat die unverkennbare alte Charakteristik beibehalten – immer noch mit den roten Rallyestreifen und den Anspielungen auf den Ford Mustang – ebenso wie die zwei schönen Miniguns auf der Motorhaube.
Das Rennen an sich ist spannend und aufregend, mit vielen coolen Stunts und jeder Menge Feuerkraft, an manchen Stellen mit zu viel Feuerkraft, was daran liegen könnte, dass ganze Flakgeschütze oder Panzerköpfe auf den Fahrzeugen verbaut wurden.
Des Weiteren stechen die Navigatorinnen heraus, die meist sehr hübsche Schwerverbrecherinnen sind und sehr viel Haut zeigen – aber das liegt bestimmt an dem Wetter in der Kalahari-Wüste.
Das man bei diesen Klimabedingungen einen kühlen Kopf bewahren kann, ist kaum zu glauben, so stellt sich die Frage, woher weiß „14K“ die wahre Identität von Frankenstein?

Ein wirklicher „Cliffhänger“ ist das Ende vom Film nicht, jedoch hat es Potenzial für einen weiteren Teil, in dem vielleicht der Übergang zum ersten Teil folgt. Aber darüber ist noch nichts bekannt und wir lassen uns überraschen.

Der dritte Teil passt gut in die Reihe und erweitert die Geschichte von Frankenstein mit spannenden Details.
Um es mit den Worten von Danny Trejo zu sagen: „A good movie must have the four B’s: Bullets, Blood, Bombs and Babes!“ – und das hat er!

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Quelle: Universal