R.I.P.D. – Rest in Peace Department


RIPD_Cover_00_kleinLetztes Jahr war der Film im Kino zu sehen und bald erscheint er auch auf DVD bzw. BD. Pünktlich dazu findet ihr HIER eine Beschreibung zur DVD, damit euch der Kauf evtl. leichter fällt. Nun gut, jetzt zum Film:

Bewertung-gesamt

Handlung

Zu Beginn des Films sieht man den jungen Detective Nick Walker wie er einen Haufen Gold unter einen Orangenbaum in seinem Garten vergräbt. Eine recht seltsame Tat für einen Detective, vor allem da man erfährt, dass sein Partner ebenfalls einen Haufen Gold besitzt. Nick und sein Partner Hayes haben das Gold bei einer Razzia gefunden und einbehalten. Während ihrem Gespräch über die Gewissensbisse von Nick, der das Gold abgeben will, da er Angst um seine Frau Julia hat, werden die beiden zu einem Einsatz gerufen. In einer Lagerhalle, in der ein großer Gangsterboss sich verstecken soll, geht es auch direkt nach dem eindringen richtig zur Sache. Die Luft ist voll Blei und Feuer, trotzdem gelingt es Nick den Gangster zu sichten und nimmt die Verfolgung auf. Im  oberen Stock verliert Nick den Gangster und trifft seinen Partner wieder. Dieser ist immer noch von ihrem Gespräch erzürnt und erschießt kurzerhand seinen Partner. Nach dieser hinterhältigen Tat gefriert die Zeit und Nick scheint weiter zu leben. Von einem riesigen Ventilator wird er in den Himmel gesogen. Am Ende eines rasanten Flugs findet er sich in einem kargen Raum wieder, wo ihn eine Frau, die einfach nur Proctor genannt wird, erwartet. Nick begreift schnell, dass er tot ist und als er vor die Wahl gestellt wird jüngstes Gericht oder Detective im „Rest in Peace Department“ fällt ihm die Wahl sehr leicht.

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Als Frischling wird er dem erfahrenen Sheriff Roy Pulsifer zur Seite gestellt, der davon alles andere als begeistert ist. Roy ist ein alter Hase, der zu Lebzeiten als Marshall im Wilden Westen tätig war. Am Anfang seiner neuen Karriere muss Nick sich damit abfinden, dass er tot ist und besucht mit Roy seine Beerdigung. Lange kann Nick sich nicht zurück halten, denn als er seine frisch verwitwete Frau sieht will er sie überzeugen, dass er noch lebt, doch das Universum hat vorgesorgt. Alle untoten Gesetzeshüter sehen für die Sterblichen nicht mehr so aus, wie sie zu Lebzeiten aussahen. So sieht Nick aus wie ein alter, kleiner Chinese und sein Partner wie eine sexy Blondine. Nach dieser harten Lektion muss Nick seine erste Begegnung mit einem sog. Deado, ein böser Untoter der die irdische Welt nicht verlassen will, machen und dass nicht auf die angenehme Art.

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In einem kleinen Apartment lernt Nick eine recht seltsame Verhörmethode kennen, die aber immer Erfolg hat, laut Roy. Roy sitzt vor dem Verdächtigen und futtert auf eine widerliche Art und Weise indisches Essen, während Nick einige Karten mit Fragen vorliest, die immer Anspielungen zu indischem Essen haben. Roy ist der Meinung, dass Deados indisches Essen nicht leiden können, und dadurch „aufplatzen“ und somit ihre wahre Erscheinung zeigen. Es dauert nicht lange und der Deado platzt auf und Nick soll ihn festnehmen. Dabei kassiert er einen heftigen Schlag mit der Kühlschranktür und der Deado springt aus dem Fenster, geschätzte 20 Stockwerke in die Tiefe. Roy zögert nicht lange und springt hinterher und reißt Nick mit. In der Luft reitet er Nick und landet neben dem Deado – so erfährt Nick, dass sie nicht sterben können, dennoch spüren sie den Schmerz. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd schnappen sie den Deado und Nick verliert die Beherrschung. Durch einen Tritt zwischen die Beine übergibt sich der Untote. Dadurch kommen Goldstücke hervor, die wie Nicks vergrabene Goldstücke aussehen.

Von der Neugier gepackt besuchen Roy und sein junger Partner einen Informanten auf, um ihn nach diesem Gold zu fragen. Jedoch bekommen sie nichts aus diesem Deado raus, trotz sehr schlagkräftigen Argumenten. Da das Goldstück wertlos sein soll für Deados, überlässt Nick im das Beweisstück und geht. Natürlich beobachten sie den Informant und siehe da, er trifft sich mit Hayes, Nicks Ex-Partner und Mörder. Natürlich verfolgen sie den bösen Cop, welcher einen Zwischenstopp bei Nicks Frau macht, um das vergrabene Gold zu besorgen.

Mit dem Gold im Gepäck macht sich Hayes auf den Weg und wird natürlich von den guten toten Cops verfolgt. Hayes trifft sich mit einem sehr korpulenten Mann, der von Roy als Deado identifiziert wird. Eine rasche Übergabe des Goldes und Hayes verschwindet. Die Gesetzeshüter fangen den dicken Mann ab und führen ihre merkwürdige Vernehmungsmethoden aus. Jedoch läuft die Vernehmung anders ab als erwartet. Der aufgeplatzte Deado ist noch dicker und nicht mehr so kooperativ wie vorher und ergreift die Flucht. Die Verfolgung verläuft weniger ruhig, da der Deado so einige Tricks auf Lager hat und vor nichts zurückschreckt. Bei der Verfolgungsjagd wird öfters zwischen der richtigen Sichtweise und der Sichtweise der Sterblichen hin und her gewechselt. Da die Sterblichen die zwei Untoten als Chinese und Blondine wahrnehmen, und auch die Waffen verharmlost werden, beinhaltet diese Szenen jede Menge Spaß und Action zugleich. Letztendlich kann der Deado entkommen, aber Nick konnte das Gold sicherstellen.

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Im Department ist man von ihrer Aktion nicht sehr begeistert – im Gegenteil – denn die Menschen können Deados sehen und dies führte zu einigen Unannehmlichkeiten. Aus diesem Grund werden sie suspendiert und den zwei bleiben nur noch 48 Stunden bis sie gelöscht werden. Neben der Information ihrer Suspendierung, erfahren sie auch noch, dass die Goldstücke eine antike Maschine sind, sofern man alle Teile zusammenfügt, mit der man verhindern kann, dass die Toten in den Himmel fahren und somit als Deados für immer auf der Erde weilen können.

Nun steht die erste große Krise in der noch frischen Partnerschaft zwischen Roy und Nick an. Doch mit der bevorstehenden Katastrophe vor Augen reisen sie sich zusammen und erklären der Deados den Krieg. Nick und Roy wollen sich nun Hayes vorknöpfen, was sie jedoch nicht wissen, ist, dass Hayes schon was ahnt. Ohne großartige Probleme nehmen sie Hayes fest und bringen ihn ins Department. Dort angelangt beginnt Hayes mit den restlichen Deados seinen teuflischen Plan mit einem noch teuflischeren Artefakt in die Tat umzusetzen. Es gelingt ihm die Polizisten mit dem Artefakt zu lähmen und kann so die Goldstücke aus der Asservatenkammer stehlen und fliehen.

Es entsteht sofort eine Art Ausnahmezustand und die beiden Protagonisten nehmen die Verfolgung auf. Während sie noch den richtigen Weg suchen haben die Deados die Maschine schon fast fertig zusammengesetzt, was dazu führt, dass in der ganzen Stadt Wirbelstürme und Chaos entstehen. Auf dem Weg zu dem Schauplatz werden die Helden von Deados angegriffen und verfolgt. Durch Nicks Fahrkünsten und Einfallsreichtum kann er die Verfolger abhängen und erreicht das Gebäude, wo alles stattfinden soll. Oben auf dem Dach angelangt müssen sie sich – eindeutig unterlegen – gegen eine Horde Deados zur Wehr setzten. Nicks Frau Julia wurde als Menschenopfer von Hayes auserwählt, um seinem alten Partner eins auszuwischen. Mit so einer traurigen, aber nützlichen Motivation, die sich Sorge nennt, gehen der Cop und der Revolverheld in die Schlacht. Am Ende sind nur noch Roy, der versucht die Maschine zu zerstören, Nick und Hayes, die unermüdlich miteinander kämpfen. Während Julia langsam verblutet, versucht Roy immer noch die Maschine zu zerstören, was ihm auch nach einiger Zeit gelingt. Dies war das Zeichen für Nick, Hayes nicht mehr abzulenken, sondern sich zur Wehr zu setzen. Nick gelingt es an seine Waffe zu gelangen und erschießt Hayes. Endlich kann er sich deiner Frau zuwenden, die leider während seinem Kampf gestorben ist. Da sie jetzt ebenfalls tot ist, kann sie Nick wieder erkennen und sieht ihn nicht als kleinen Chinesen. Jedoch will Nick nicht, dass sie tot ist und bittet vermutlich den Proctor ihre Beziehungen spielen zulassen, denn gegen Ende sieht man nur noch, wie Julia in einem Krankenhaus völlig verwirrt aufwacht.
Roy der anscheinend ebenfalls ein herzensguter untoter Cop ist, lässt ebenfalls seine Beziehungen spielen und arrangiert für Nick ein neues Aussehen. Nun sieht er aus wie eine kleine, nicht sehr schöne Göre mit Zahnspange.

Fazit

„Rest in Peace Department“ ist mal ein Film der etwas anderen Art. Diesmal sind nicht alle Untoten böse und versuchen die Menschheit zu vernichten. In „R.I.P.D.“ treffen zwei von Grund auf verschiedene Charaktere aufeinander und dann auch noch als Partner. Ein Großteil des witzigen Flairs, der im Film entsteht, kommt nur durch das Zusammenkommen des modernen Cops und des Marshalls aus dem Wilden Westen zustande. Jeder fasst seinen Job, der eigentlich der gleiche ist, anders auf und so gehen sie auch in ihrem Job vor.
Neben der lustigen Seite, hat der Film viele actiongeladene Seiten, die auch überwiegen. Durch die Unsterblichkeit der Protagonisten gibt es viele Möglichkeiten gewisse Actionszenen zu gestallten, was hier auch gut gelungen ist.

Der Film ist sehenswert und macht auch noch beim zweiten Mal spaß!

Quelle (Bilder): Universal

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